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Marcus Hellström, Leiter Backwaren bei der Fazer Group, sagte, ein Laib Brot enthalte etwa 70 getrocknete Grillen, die zu Pulver gemahlen und dem Mehl hinzugefügt würden. Laut Hellström machen die gezüchteten Grillen 3 % des Brotgewichts aus.
„Es ist bekannt, dass Finnen bereit sind, Neues auszuprobieren“, sagte er und nannte laut einer von Fasel in Auftrag gegebenen Umfrage „guter Geschmack und Frische“ als eines der wichtigsten Kriterien für Brot.
Einer aktuellen Umfrage in nordischen Ländern zufolge „haben die Finnen die positivste Einstellung gegenüber Insekten“, sagt Juhani Sibakov, Leiter Innovation bei Fazer Bakery Finland.
„Wir haben den Teig knusprig gemacht, um seine Textur zu verbessern“, sagte er. Die Ergebnisse seien „köstlich und nahrhaft“ gewesen, sagte er und fügte hinzu, dass Sirkkaleipa (was auf Finnisch „Grillenbrot“ bedeutet) „eine gute Proteinquelle ist und die Insekten außerdem gesunde Fettsäuren, Kalzium, Eisen und Vitamin B12 enthalten.“
„Die Menschheit braucht neue, nachhaltige Nahrungsquellen“, sagte Sibakov in einer Erklärung. Hellström wies darauf hin, dass die finnische Gesetzgebung am 1. November geändert wurde, um den Verkauf von Insekten als Lebensmittel zu ermöglichen.
Die erste Ladung Grillenbrot wird am Freitag in den großen Städten Finnlands verkauft. Das Unternehmen gab an, dass sein derzeitiger Vorrat an Grillenmehl nicht ausreicht, um den landesweiten Verkauf zu finanzieren, plant aber, das Brot im Rahmen späterer Verkäufe in 47 Bäckereien in ganz Finnland zu verkaufen.
In der Schweiz hat die Supermarktkette Coop im September mit dem Verkauf von Hamburgern und Fleischbällchen aus Insekten begonnen. Auch in Belgien, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden sind Insekten in Supermarktregalen zu finden.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen fördert Insekten als Nahrungsquelle für den Menschen und sagt, sie seien gesund und reich an Proteinen und Mineralien. Die Agentur sagt, dass viele Insekten weniger Treibhausgase und Ammoniak produzieren als die meisten Nutztiere, wie z. B. Rinder, die Methan ausstoßen, und für deren Aufzucht weniger Land und Geld benötigt werden.
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Zeitpunkt der Veröffentlichung: 25. Dezember 2024